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Jobs in den USA: Nur mit Visum und Arbeitserlaubnis
Es muss also bereits von Deutschland aus ein Visum beantragt werden. Dafür gibt es je nach Bedarf verschiedene Möglichkeiten. Die bekannte Green Card erlaubt einen unbegrenzten Arbeitsaufenthalt in den USA und ist entsprechend nur begrenzt verfügbar. Für Deutsche, die in die USA einwandern wollen sind besonders zwei Möglichkeiten für die Erlangung der Green Card interessant: Für Berufsgruppen, die in den USA als besonders wichtig angesehen werden, werden jährlich mindestens 140.000 Green Cards zur Verfügung gestellt. Für dieses Kontingent muss in den meisten Fällen der zukünftige Arbeitgeber den Antrag stellen. Darüber hinaus werden höchstens 55.000 Green Cards pro Jahr unter Bewerbern aus bestimmten Staaten (darunter Deutschland) verlost. Für diese Lotterie kann sich jeder selbst bewerben, sofern er mindestens über einen bestimmten Ausbildungsstandard (zwölfjährige Schulausbildung o.ä.) verfügt. Für einen zeitlich begrenzten Arbeitsaufenthalt in den USA ist das J1-Visum interessant: Für Lehreraustausche, Austausche von Wissenschaftlern, die meisten Praktika, Sommerjobs und Au-Pair-Aufenthalte, die alle als Austausch angesehen werden, kann das J1-Visum gemeinsam vom Kandidaten und der entsprechenden Austauschorganisation beantragt werden. Ausnahmen gelten bei Praktika bei der UNO (G4-Visum), bei Praktika mit reinem Beobachterstatus wie Famulaturen von Medizinstudenten oder Wahlstationen von Rechtsreferendaren – hier reicht ein Besuchervisum B1, das allein vom Bewerber beantragt werden kann – und bei Freiwilligenarbeit in Workcamps, wo ebenfalls das B1-Visum ausreicht. Bei Kulturaustauschprogrammen heißt das entsprechend zu beantragende Visum Q1. Darüber hinaus haben die komplizierten amerikanischen Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen noch zahlreiche andere Visa zu bieten, je nach Art des Aufenthalts. Wer also einen Arbeitsaufenthalt in den USA plant, sollte sich frühzeitig zu den entsprechend notwendigen Visa, Bewerbungsvoraussetzungen und –modalitäten etc. informieren. Unter stepstone.de finden sich wichtige weitere Informationen rund ums Arbeiten in den USA. Wer aber diese erste Hürde bereits genommen und das Visum beantragt hat – bzw. einen Arbeitgeber sucht, der das Visum für ihn beantragt – kann sich unter joboter.de nach einem Job in den USA umsehen. Auch die New York Times bietet ein umfangreiches Jobportal unter nytimes.com. Mit entsprechender Planung und ausreichend Vorlaufzeit steht dann dem Job in den USA nichts mehr im Wege. Quelle: career-contact.deFoto : Rakkhi Samarasekera (Flickr)
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