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Tipps zum Thema Karriere in der Finanzbranche
Viele Banken legen großen Wert auf den Abschluss an bestimmten Hochschulen. Das ist mittlerweile wichtiger, als die Wahl des Studiengangs, denn heutzutage sind auch Mathematiker, Physiker und Geisteswissenschaftler in der Finanzbranche beschäftigt. Allerdings sind Bewerber in der jetzigen Zeit eingeschüchterter als je zuvor. Die Finanzkrise hat dabei sein übriges getan. Ein WHU-Absolvent (Otto Beisheim School of Management) bekommt heute nicht mehr ganz so viele Angebote wie früher. Diese Hochschule in Vallender ist eine der Karriereschmieden für die Finanzbranche. Viele Banken rekrutieren ihren Nachwuchs von dieser Uni, denn sie wissen um die sehr gute Ausbildung, die die Studenten hier genießen. Bei den meisten deutschen Banken stehen ebenfalls die Universität Mannheim, die Frankfurt School of Finance & Management und die Fachhochschule Heidelberg auf ihrer Liste. Aber auch die European Business School in Oestrich-Winkel, die Business School in Reutlingen wie auch die Universitäten in Köln und Bonn gehören zu den Lieblingen der Banken. Dagegen tritt das Studienfach immer weiter in den Hintergrund. Die Postbank etwa sucht schon längst nicht mehr ausschließlich nach Wirtschaftwissenschaftlern, sondern auch nach Informatikern oder Mathematikern. Auch die Commerzbank ist der Meinung, dass Mathematiker und Physiker besonders für das Riskmanagement geeignet sind. Geisteswissenschaftler hingegen werden gerne im Vertrieb eingesetzt. Die meisten Banken bieten eigene Traineeprogramme an um ihre Neuankömmlinge bestmöglich auf den Job vorzubereiten. Die Finanzkrise hat jedoch dafür gesorgt, dass sich auch Bewerber dieser Branche sorgen um ihre Jobs machen. Das bestätigen die Personaler verschiedener Branchen. Eingeweihte vergewissern jedoch, dass die Krise keinen Grund zur Aufregung bietet. Insbesondere Hochqualifizierte seien davon nicht betroffen. Einer Karriere in der Finanzbranche steht für die meisten Interessierten auch heute nichts im Wege. Quelle: ftd.deBild: Joan Campderros-i-Canas (Flickr)
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